Vorsorge ja, aber....?

Seit dem Zeitpunkt, wo der Mensch selbst für seinen Unterhalt aufzukommen hat, steht er immer vor der Frage:

„Wer sorgt für mich und meine Familie, wenn ich selbst
nicht mehr in der Lage bin meinen Lebensunterhalt zu bestreiten?“

Früher wurde dieses Problem über die Großfamilie und über kirchliche Einrichtungen gelöst. Im 20. Jahrhundert wurde diese Rolle zunehmend vom jeweiligen Staat (gilt zumindest für Europa) übernommen.

In den Zeiten der Nachkriegsjahre und durch die hohen Geburtenraten (sehr hohe Wirtschaftsleistung und sehr hohe Steuereinnahmen) stellte die Finanzierung von Sozialleistungen durch den Staat kein Problem dar.

Doch im Laufe der Zeit konnte dieses System nur mehr durch neue Staatsschulden finanziert werden. Unser Versorgungsstaat wurde zum unfinanzierbaren Wohlfahrtsstaat. Vermutlich wird der Staat auch in Zukunft in der Lage sein, eine Grundversorgung solidarisch für seine Bürger aufrecht zu erhalten.

Aber der „Wohlfahrtsstaat“, so wie wir ihn heute kennen, wird sich in Zukunft wegen sinkender Geburtenrate, steigender Lebenserwartung, hoher Staatsverschuldung und geringen Wirtschaftswachstums nicht mehr finanzieren lassen.

Jeder, der mit einer Grundsicherung zufrieden ist und sein Auslangen darin findet, braucht ab jetzt nicht mehr weiter zu lesen.

Jenen aber, welche ihren Lebensstandard oder ihre Verpflichtungen absichern oder verbessern möchten, wünsche ich viele neue Erkenntnisse um Ihren eigenen Weg zu finden. Vereinbaren Sie mit uns einen Termin, oder schreiben Sie uns ein EMail an wirtschaftsberatung@finanzquadrat.com.

Sie können auch gerne den VORSORGERATGEBER anfordern.

 

Hier ist ein kleiner Auszug aus dem VORSORGERATGEBER:

Grundsätze der Vorsorge

Milliardengeschäft Vorsorge

Das Thema Vorsorge ist ein Milliardengeschäft für Banken und Versicherungen. Nicht immer muss das, was für den Anbieter (Bank, Versicherung) gut ist, auch für Sie gut sein.

Worüber Sie sich Gedanken machen sollten, bevor der Vorsorgeberater kommt!

Vor Abschlüssen von Vorsorgeverträgen sollten Sie grundsätzlich folgende Punkte bedenken:

 

IHRE EINNAHMEN- / AUSGABENSITUATION

Vor einer Beratung empfehle ich Ihnen, Ihre persönlichen Einnahmen- und Ausgabensituation zu überprüfen und  gegenüberzustellen. Als durchschnittliche Ausgabe für den Vorsorgebereich sollte wenn möglich  zwischen 5% bis 20% Ihres Nettoverdienstes angesetzt werden.

Bei hohen Einkommen kann dies auch noch mehr sein, da die gesetzliche Pensionsversicherung Höchstbeitragsgrundlagen einzieht und somit die Pensionshöhe nach oben gedeckelt ist.

Eine weitere gute Möglichkeit ist auch, Ihre Fixkosten zu analysieren und sich zu überlegen, welche Kosten bleiben auch in der Pension und welche Kosten  fallen eventuell weg.

Je höher die Fixkosten sind, umso mehr sollten Sie in die Altersvorsorge investieren.

 

 IHRE ZIELE

Jeder Finanz- und Vorsorgeplan sollte auf Ihre persönlichen Ziele zugeschnitten sein. Hier gehen die Überlegungen vom Erwerb einer Immobilie, Familienzuwachsplanung, Wohnortwechsel, Berufswechsel bis hin zur eigenen Firmengründung mit ein.

Am besten, Sie schreiben sich regelmäßig auf, welche Ziele Sie verfolgen und was Sie sich vom Leben erwarten.

Das können auch nicht-materielle Ziele sein, wie zum Beispiel mehr Freizeit oder früher als gesetzlich vorgeschrieben in Pension zu gehen.

Bedenken Sie dabei:

 Nur wer ein Ziel definiert hat, wird auch am Ziel ankommen.

 

IHR ERTRAGS- / RISIKOVERHALTEN

Ertrag und Risiko sind Geschwisterpaare, eines ist ohne das andere nicht möglich.

Das heißt:

Je mehr Ertrag Sie haben wollen, umso höher wird das Risiko sein, das Sie eingehen müssen. Darum überlegen Sie genau, welche Ertragserwartung Sie stellen und wie hoch das Risiko sein darf, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

Eine Risikoverminderung kann man erreichen durch:

  • Mehrere unterschiedliche Veranlagungsklassen.
  • Durch die Laufzeit. Bestimmte Risiken (z.B. Schwankungsrisiko) können durch die Laufzeit verringert werden.
  • Beobachten Sie Ihre Vorsorgeprodukte.
  • Sprechen Sie mit Ihren unabhängigen Spezialisten.
  • Werden Sie sich klar darüber, was Risiko für Sie persönlich bedeutet.
  • Investieren Sie nur in etwas, was sie zumindest ansatzweise verstehen.
  • …u.v.m.

Bei der Ertragsberechnung sollten Sie immer auch die Kosten, Steuern und Gebühren berücksichtigen! Nur was netto über der Inflationsrate herauskommt, kann als Ertrag gelten, und dieser ist in Zeiten wie diesen nicht so einfach zu erreichen.

 

BESTEHENDE VERTRÄGE

Bauen Sie bestehende Verträge in Ihr Vorsorgekonzept mit ein und widerstehen Sie einer zu raschen Kündigung! Leider stelle ich sehr oft fest, dass bestehende Vorsorgeverträge zu leichtfertig gekündigt werden.

Da die Vertragskosten in den ersten fünf Jahren anfallen, rechnet sich ein Vorsorgevertrag nur dann, wenn er über längere Zeit bestehen bleibt.

Gerechtfertigt ist eine Kündigung nur, wenn der Vertrag mit der Risikobereitschaft des Kunden nicht mehr übereinstimmt und nicht angepasst werden kann, oder die Kostenbelastung zu hoch ist.

Viele Verträge der neuen Generation bieten sehr oft die notwendige Flexibilität, um auf geänderte Lebensumstände Rücksicht zu nehmen. Eine Kündigung ist somit nur mehr in Ausnahmefällen notwendig.

 

FLEXIBILITÄT

Bauen Sie Ihren Vorsorgeplan so auf, dass er mit Ihren unterschiedlichen Lebensphasen mithalten kann. Damit können Sie Ihre Vorsorge durch Nachjustieren Ihren geänderten Bedürfnissen anpassen, ohne gleich das Gesamtkonzept über den Haufen zu werfen, was nur mit unnötigen Kosten verbunden wäre.

 

Das Thema Vorsorge ist ein sehr wichtiges und weitreichendes und unübersichtliches Gebiet geworden.

Nehmen Sie sich genügend Zeit dafür und suchen Sie sich einen unabhängigen und kompetenten Berater oder ein Beratungsunternehmen, welches in der Lage ist, Sie unabhängig und ohne Umsatzdruck zu beraten und eine lange Zeit Ihres Lebens zu begleiten.  

Scheuen Sie sich auch nicht vor einer Honorarberatung. In vielen Fällen ist es für Sie die günstigere Variante.

 

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